Ich fordere die Stadt dazu auf, die Anwohner des August-Bebel-Platzes konsequent vor nächtlichem Lärm zu schützen.

Natürliches ist in einer Großstadt urbanes Leben gewünscht, hierfür gibt es auch in Halle ausreichend Plätze, die nicht in dichtbesiedelten Wohngegenden liegen. Jedoch geht das Verhalten mancher Leute weit darüber hinaus.

Regelmäßiges Trinken und Musikhören bis spät in die Nacht ist nicht zu akzeptieren. Für diese Personen müssen dieselben Regeln gelten wie für Gastronomen unter freien Himmel: Um 22 Uhr ist Schluss. Den Mehrwert eines Konfliktmanagers halte ich für fragwürdig. Wenn die Lärmverursacher in der Vergangenheit nicht auf die Anliegen der Anwohner hörten, wieso sollten sie dann auf einen Konfliktmanager hören?

Bei wiederholter Ruhestörung müssen Ordnungsamt und Polizei konsequent durchgreifen. Wir müssen die Regeln nicht neu erfinden, sondern lediglich die bestehenden konsequent durchsetzen. Nur durch entschlossenes Handeln kann man dann mittelfristig die Situation am August-Bebel-Platz entschärfen. Weiterhin muss ich die Stadt dafür kritisieren, dass sie sich erst am Höhepunkt des Konfliktes mit der Problematik beschäftigt. Mir ist es wichtig, dass sich die Anwohner – Jung und Alt – wohlfühlen und durch den ständigen Lärm keiner psychischen Belastung ausgesetzt sind.