Umwelt

Der Lebensraum in den Städten hat in den vergangenen Jahren einen wichtigen Platz zum Erhalt vieler Arten eingenommen. In den Nischen von Gebäuden und Dächern, in den Gärten, in den Blumentöpfen und Beeten finden viele Tier- und Insektenarten ein Zuhause. Deshalb fordere ich, dass zukünftig auf städtischen Grünflächen vor allem insekten- und tierfreundliche Blühpflanzen und Hölzer angepflanzt werden. Nach Möglichkeit sollen an geeigneten stellen Blühstreifen auf Straßenrändern angelegt werden.

Zusätzliche Flächen zur Begrünung müssen gefunden werden. Dabei nutzen wir die Erfahrungen in anderen Städten. Der Blick über den Tellerrand ist hier wichtig. Die Stadt Halle, soll in Verbindung mit den umliegenden Gemeinden, eine Informationskampagne starten, um zu zeigen, wie sich die Bürgerinnen und Bürger, für mehr Artenvielfalt in den Städten starkmachen können. Gezielt sollen bereits Kinder für diese wichtigen Themen ideologiefrei sensibilisiert werden.

In diesem Zusammenhang ist es zwingend notwendig ein integriertes Lichtkonzept zur Vermeidung unnötiger Lichtquellen für die Stadt zu erstellen. Diese Lichtbarrieren müssen zum Schutz von Tieren und Insekten abgebaut werden. Bei Neubauten sollen sie nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Zur Verbesserung der Luftqualität kommen Fahrverbote für mich nicht in Frage. Hier setze ich auf technischen Fortschritt und attraktive Angebote im ÖPNV und im Sharing-Bereich, um den innerstädtischen Individualverkehr zu verringern. Der Lückenschluss der A 143 wird die Stadt erheblich vom Durchgangs-Schwerlastverkehr erleichtern. Verkehrssteuerung kann mit Hilfe der Digitalisierung intelligent beeinflusst werden, so dass sich kein Abgasfördernder Stop and Go Verkehr vor Ampeln und bei Staugefahr bildet und der ÖPNV trotzdem flüssig durch das Verkehrswegenetz kommt.