Unistandort Halle stärken

In Halle leben aktuell ca. 20.000 Studenten. Diese sind ein Glücksfall für uns, da durch sie unsere Stadt belebt wird und frischer Wind rein kommt. Wir müssen es jedoch auch schaffen, dass die Absolventen der Universität und Hochschulen in Halle bleiben wollen.

Dafür ist eine Vernetzung von Wissenschaft, Stadt und Wirtschaft dringend notwendig. So können in Halle weitere Gründerzentren entstehen, damit innovative Ideen in der Stadt bleiben. Um dies umzusetzen, kann ich mir vorstellen, eine „Taskforce“ einzurichten. Diese soll die Gründung von Start-Ups unterstützen und beispielsweise Existenzgründer- und Fördermittelberatung ausbauen. Der „Vorschriftendschungel“ beispielsweise bei einer Ladeneröffnung muss auf das Nötigste verringert werden. Wir müssen endlich mehr dafür tun, jungen Menschen in Halle eine Zukunftsperspektive zu bieten.

Alle ortsansässigen Hochschul- und Forschungseinrichtungen, sowie die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina sind durch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kommune zu fördern. Günstige Rahmenbedingungen für die Entwicklung bestehender Einrichtungen und für Neuansiedlungen sind zu schaffen. Die Kommune und die Hochschulen müssen eng auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages zusammenarbeiten. Die Stadt und ihre Verwaltungen sollen noch stärker die Kapazitäten der Hochschulen bei der Bewältigung von Problemen und der Lösung städtischer Aufgaben nutzen. Die Ansiedlung von weiteren Forschungsinstituten auf dem Gebiet des Weinberg-Campus soll durch die Stadt massiv unterstützt werden.